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MOVING LIGHTS

Der Begriff "Moving Light" bzw. insbesondere der Begriff "Moving Head" kommt aus dem angelsächsischen und bedeutet bewegender Kopf und beschreibt damit exakt die Funktion dieses Lichteffekts. Der Moving Head ist ein kopfbewegter Multifunktionsscheinwerfer. Er kann um alle Achsen schwenken und ist mit diversen Effekteinheiten (Farbwechsler, Gobos) ausgestattet. Auch bei den Moving-Heads macht sich die LED-Technik breit, ganz zum Wohl der Wirtschaftlichkeit!

Kopfbewegte Scheinwerfer sind verwandt mit Scannern, funktionieren jedoch etwas anders. Bei kopfbewegten Scheinwerfern bewegt sich der „Kopf“ des Scheinwerfers mit dem Leuchtmittel selbst. Bei Scannern ist das Leuchtmittel fix und der Lichtstrahl wird mithilfe eines beweglichen Spiegels oder einer Spiegelwalze abgelenkt.

Moving Heads werden für Konzerte, TV-Produktionen, Theater, Modenschauen und natürlich Diskotheken genutzt.

Spot Head

Der Spot, auch Profiler ist eine Projektionsleuchte, die dem Profilscheinwerfer entspricht. Sie verfügen über eine Linse, welche das Projizieren von scharfen Bildern ermöglichen. Der Strahl eines Spots hat eine scharfe Kante. Spots verfügen in der Regel über ein oder mehrere Farbräder, ein oder mehrere Goboräder, Effekträder, Zoom und Fokus. Die Farbräder dienen zum Erzeugen verschiedener Farben, dazu werden verschieden gefärbte Glasscheiben in den Strahlengang geschwenkt. Sind mehrere Farbräder vorhanden, können die Farben oft gemischt werden. Bei hochwertigen Geräten kommt außerdem ein Farbmischsystem auf der Basis der subtraktiven Farbmischung (CMY) zum Einsatz. Dazu werden in den Scheinwerfer, die Grundfarben, welche auf drehbare Farbräder gelagert sind, eingebaut. Die Farben werden im Verlauf des Rades immer kräftiger, dies ermöglicht eine stufenlose Farbmischung. Die Goboräder schwenken Gobos in den Strahlengang und können damit verschiedene Formen des Strahls ermöglichen, also auch zweifarbige Bilder (Schwarz/Lichtfarbe). Dies ermöglicht das Darstellen vieler kleiner Strahlen mit nur einer Lampe oder das Projizieren von Symbolen, Logos oder ähnlichem. Effekträder sind meist nur bei Geräten aus dem hochpreisigen Segment vorhanden, sie können zum Beispiel „Wasser-“ oder „Feuereffekte“ darstellen. Der Zoom dient dazu, unterschiedliche Austrittswinkel des Lichtstrahles zu ermöglichen. Der Fokus dient dazu den Lichtstrahl scharf oder unscharf darstellen zu können. Profiler verfügen üblicherweise über einen sehr schnellen mechanischen Verschluss, der „Shutter“ genannt wird. Dabei werden meistens zwei meist verzahnte Blechflügel in den Strahlengang geschwenkt. Diese Einheit wird auch für Stroboskopeffekte genutzt. Professionelle Geräte verfügen über motorisierte Blendenschieber, mit denen der Strahl beschnitten werden kann. Der Einsatz von LED-Leuchtmitteln mit Option auf Farbmischung ist bisher bei Spot-Lampen nicht sehr verbreitet, da der erzwungene Einsatz von mehreren LED eine Farbverschiebung mit sich bringt, welche bei einer Projektion klar sichtbar ist.

Wash Head

Vergleich zwischen normaler Linse, Fresnellinse und Microfresnellinse

Washlights entsprechen den konventionellen Fresnelscheinwerfern und haben als Austrittslinse eine Fresnellinse. Washlights haben einen unscharfen Strahl mit weich auslaufenden Kanten. Der Austrittswinkel ist üblicherweise relativ weit, weshalb Washlights selten einen gebündelten Strahl, sondern eine Ausleuchtung einer großen Fläche erzeugen. Beim Einsatz von Hazern ermöglicht das das „Färben der Luft“. Sie sind üblicherweise mit LED-Lampen ausgestattet, welche ihre Farbe flexibel und stufenlos verändern können. Sie können daher meist alle Farben des RGB-Raumes darstellen. Washlights verfügen oft über eine verfahrbare Linse, um verschiedene Austrittswinkel des Lichtstrahles zu ermöglichen. Gobos können bei Washlights nicht eingesetzt werden, da die Linse keinen Strahl erzeugen kann, der scharf genug ist. Bei Washlights ist es möglich, die mechanische Shutter-Einheit wegzulassen, da die oft verwendeten LED-Leuchtmittel in der Lage sind, ihre Helligkeit schlagartig zu verändern. Durch diese Methode, genannt „elektrischer Shutter“, ist eine kompaktere Bauweise des Kopfes möglich.

Beam Head

Beam-Scheinwerfer sind eine Mischung aus Spot und Washlight. Sie haben als Austrittslinse ein Microfresnellinse, also eine sehr fein abgestufte Fresnellinse. Sie ermöglichen die Verwendung von Gobos, wenngleich die Qualität des Strahles zu schlecht ist, um eine Projektion zu ermöglichen. Die Gobos erzeugen dabei ausschließlich einen Effekt in der Luft. Beam-Lampen dienen ausschließlich dazu, beim Einsatz von Hazern einen Lichtstrahl in der Luft zu erzeugen.

Moving Lights